8. September 2007, 13:28 Uhr
Es ist schon faszinierend, wie Alltagselektronik immer kleiner wird. Speziell in der Speichertechnik gibt es eine Revolution nach der anderen. So habe ich mir bereits vor über einem Jahr einen MicroSD-Speicherchip mit 1 GB Speicherkapazität zugelegt und war höchst fasziniert, dass man solch immense Datenmengen auf dem Volumen eines Milchzahns unterbringen kann.
Nun habe ich mir eine Digitalkamera zugelegt — und mit ihr einen SD-Speicherchip, welcher im Vergleich zur MicroSD-Karte geradezu klobig wirkt. Dennoch ist er ein echter Winzling von 32 mm × 24 mm × 2,1 mm. Damit jedoch der geneigte Käufer nicht das Gefühl hat, viel Geld für so ein kleines Dingelchen auszugeben, liefert es der Hersteller SanDisk es in einem Karton daher, der 145 mm × 114 mm × 30 mm groß ist. Das ist sage und schreibe mehr als das 300fache Volumen des Speicherchips. Nur mal zur Relation: Wenn ich zum Preis des Chips bei Aldi einkaufte und die Aldi-Waren à la SanDisk verpackt wären, müsste ich für einen Wocheneinkauf mit dem Tieflader anrücken. Hallo SanDisk! Geht’s noch?
Aber es kommt noch besser …
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24. April 2007, 07:39 Uhr
Hewlett-Packard will die Preise für Tintenpatronen deutlich senken. Grund ist die Billigkonkurrenz der Nachfüller und Alternativpatronenanbieter. Das ist auch aus auch aus ökologischer Sicht wichtig — man denke an das preisliche Missverhältnis zwischen Partonenerwerb und Druckerneukauf: Viele Verbraucher kaufen billige Drucker und gehen lieber das Risiko ein, mit billiger Tinte oder fehlerhaft befüllten Patronen den Drucker zu beschädigen, als sich die überteuerten Originalpatronen zu kaufen. Denn mit nur einem erfolgreichen Zyklus mit preiswerten Patronen hat sich das Ganze amortisiert. Und die Erfahrung zeigt, dass man mit alternativen Tinten und Patronen durchaus gut fährt.
Doch was sich zunächst so anhört, als wäre man bei HP endlich zur Vernunft gekommen, ist in Wirklichkeit alter Wein in neuen Schläuchen: Statt die Druckerpreise langsam wieder auf ein realistisches Niveau zu bringen, will HP ebenfalls Billigtinte produzieren: So will man etwa “Dokumententinte”, die nicht lichtecht ist, für 10 Euro pro Patrone verkaufen. Fraglich bleibt, ob das nun ein Allheilmittel sein kann — denn teurer als die Refill-Konkurrenz ist HP damit immer noch, jedoch die Qualität sinkt so wohl unter das Niveau der “Alternativen”.
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