17. September 2007, 15:38 Uhr

Burschi-Spam

Oha, die Burschis haben den Trackback entdeckt. Eben kam ein Trackback von der “Burschenschaft Normannia-Nibelungen” rein. Alleine der Name ließ bei mir die Alarmglocken schellen, und eine kurze Recherche bestätigte, dass es sich offenbar um eine extrem rechte Burschenschaft handelt. Der Trackback verweist auf einen ihrer Artikel, allerdings nimmt der Artikel keinerlei Bezug auf meine Website, geschweige denn dass er einen Link enthielte. Klarer Fall von Trackback-Spam also.

Was macht man mit Trackback-Spam? Wer WordPress und Akismet nutzt, wählt den betreffenden Kommentar über das Adminmenü, markiert den Kommentar als Spam und klickt auf “Beitrag bearbeiten” (nicht löschen!). Sodann werden der Absender und seine Website in die Akismet-Spamdatenbank aufgenommen, auf dass sie beim nächsten Spamversuch auf ein Akismet-geschütztes Webangebot auf Granit beißen.

Übrigens, wenn Nazis die E-Mail als E-Post und die Homepage als Heimseite bezeichnen, ist dann ein Server bei ihnen ein Diener und Spam etwa Dosenfleisch?

P.S. Meinen Logs zufolge hat wohl jemand diese Website über die Google-Suche nach schäuble onlinedurchsuchung blog gefunden. Ich habe mal bei den anderen Blogs auf der Ergebnisseite geschaut; entweder hat der Spammer dort keinen Trackback gesetzt, oder die Blogbetreiber haben den Spam ebenfalls schon entfernt.