(Mehr) OpenSource für Berlin
Dieser Tage wird in Berlin diskutiert, inwieweit die Stadt Teile ihrer Infrastruktur auf Freie Software migrieren soll bzw. kann. Vor allem wird diskutiert, ob die vorgesehene Migration plangemäß voran geht oder ob es Defizite bei der Umstellung gibt.
Derweil gibt es ein Expertenpapier vom Institut für Wirtschaftsinformatik, das nochmals feststellt, dass die (übrigens nach wie vor dramatisch verschuldete) Hauptstadt mit einer konsequenten OpenSource-Strategie massiv Kosten sparen könnte.
Die Expertise nennt als weitere Vorteile der Open-Source-Nutzung die Unabhängigkeit von Microsoft-Vorgaben bei der Lizenzierung und dem zyklischen Update von Software sowie die “Stärkung regionaler Wertschöpfung”. Von einer Open-Source-Strategie profitieren demnach vor allem kleine und mittlere IT-Unternehmen aus der Region. Sie übernehmen für die Verwaltungen in der Regel Dienstleistungen wie Programmierung, Konfiguration oder Anpassung von Open-Source-Software an spezifische Bedürfnisse sowie die Unterstützung in der Einführungsphase und späteren Support.
Quelle: golem.de
Das gilt übrigens nicht nur für die Stadt Berlin, sondern prinzipiell für alle Einrichtungen, die durch Steuereinnahmen finanziert werden.



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