23. Dezember 2008, 16:41 Uhr

Der Handel mit nicht-existierenden Dingen

Der meinungsfreudige Kardinal Meisner von Köln hat in einem Interview kritisiert, dass Bänker ohne Reue handelten. Dass er sich damit ganz hinten in eine lange Reihe von Leuten anstellt, die es hinterher immer besser gewusst haben, darauf sei nicht weiter eingegangen.

Bemerkenswert ist aber folgende Aussage: “[…] dass Leute mit Dingen Handel treiben, die nicht existieren - das ist erschütternd.” Ich möchte ja hier nicht die Existenz Gottes abstreiten — aber gerade ein Theologe müsste doch verstehen, dass Leute fest an Dinge zu glauben imstande sind, ohne dass sie einen Beweis für deren Existenz erbringen könnten.

Und sowieso: Es ist ja nicht mit nicht-existenten Dingen gehandelt worden, sondern die Dinge haben existiert und sind einfach völlig falsch bewertet worden.

2. Dezember 2008, 16:23 Uhr

Gillette — nicht das Beste für des Mannes Geldbeutel

Immerhin ist es jetzt den Leuchten der FAZ bzw. von FAZ.NET aufgefallen, dass Gillette-Rasierer fast verschenkt werden und durch die total überteuerten Klingen quersubventioniert werden. Glückwunsch dazu und zu dem quasi-investigativen Artikel — ist ja nicht selbstverständlich in einer Körzdörfer-Welt.

***

Eine andere Erkenntnis bzgl. Gillette scheint bislang noch nicht angekommen zu sein; ich möchte diese einmal wiefolgt illustrieren:

Das zu Procter & Gamble gehörende Unternehmen Gillette hat vor einiger Zeit das Unternehmen Duracell gekauft. Daraufhin muss im Marketing von P&G oder Gillette folgendes Gespräch abgelaufen sein:

A: “Hm, Duracell war ja recht teuer. Könnten wir nicht irgendwie den Absatz von Duracell-Batterien massiv erhöhen?”
B: “Vielleicht könnte man in einem sehr erfolgreichen Produkt plötzlich Batterien verbauen?”
A: “Wie wäre es mit Gillette, da sind wir doch mit Abstand Marktführer?”
B: “Und wie soll das gehen?”
A: “Hm, wie wäre es, wenn wir einfach einen Nassrasierer rausbringen, der z.B. durch kleine Elektroschocks oder Vibrationen die Barthaare aufrichtet und dadurch eine bessere Rasur ermöglicht?”
B: “Ist das nicht total schwachsinnig?”
A: “Mag sein. Aber so können wir den neuen Elektro-Nassrasierer als Revolution verkaufen und dabei noch tonnenweise Duracell-Batterien absetzen! Und Rasierer nebst Ersatzklingen doppelt so teuer machen!”

Und so geschah es.

24. Oktober 2008, 11:41 Uhr

Mein Linux-EeePC, Teil 2

Er ist da!

Klein, süß und knuffig steht er hier auf meinem Schreibtisch, saugt hungrig seine erste Akkuladung und wirkt noch ein wenig verschüchtert von seinem neuen Zuhause.

Die Bestellung und Lieferung hat problemlos funktioniert; zwar sind 10 Tage eine halbe Ewigkeit, wenn man sich auf etwas freut — aber wenn man bedenkt, dass alleine der Geldtransfer drei Tage gedauert hat und noch ein Wochenende dazwischenlag, dann ist diese Zeit völlig akzeptabel. Daher darf ich auch nochmal ein Lob an Purely Gadgets aussprechen, die es dann doch ganz gut hinbekommen haben: Nach der leichten Hotline-Irritation (s. Teil 1) überzeugten sie mit schnellem und kompetenten E-Mail-Support und schneller Lieferung. Die einzigen Wermutstropfen sind die horrenden Zusatzkosten: 35 Euro hat mir die Dresdner Bank für eine ganz normale Überweisung nach Großbritannien abgeknöpft, und auch Purely Gadgets hat sich einen kleinen Bonus in Form einer Versandpauschale von 20 Pfund gegönnt, der reine Versand mit DHL kostet m.W. deutlich weniger.

Die Hardware ist super: Alles sauber verarbeitet, die weiße Oberfläche wirkt edel, das Display hat zum Glück keine Pixelfehler. Das Tastaturlayout ist natürlich englisch, allerdings US statt UK, was für mich schön ist, aber britische Nutzer irritieren dürfte. Was ich nicht bedacht hatte, ist, dass der Stecker nicht kompatibel mit deutschen Steckdosen sein würde; das ist aber kein Problem, da ich der Anschluss für das Netzteil einen normalen Kleingerätestecker aufnimmt, und ein entsprechendes Kabel hatte ich noch hier liegen.

Die Software erinnert nicht allzu sehr an Linux — leider. Stattdessen sieht man die bunte Xandros-Oberfläche mit vielen Icons, die sicherlich für Anfänger intuitiv ist und gebräuchliche Anwendungen mitbringt, aber nichts mit dem zu tun hat, wofür ich das Gerät benutzen möchte. (Abgesehen davon ekeln mich die Pseudo-Windows-Fensterdekoration sowie die Anwesenheit von Anwendungen wie Google Docs und Skype an.) Daher werde ich wohl in den nächsten Tagen Debian darauf installieren. Dann kann ich das Gerät auch besser zum Coden, mobilen Arbeiten und für Präsentationen benutzen. Außerdem brauche ich doch meine Yakuake-Konsole! ;)

Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

15. Oktober 2008, 16:34 Uhr

Mein Linux-EeePC, Teil 1

Irgendwie habe ich mich jetzt doch sehr in den Gedanken verliebt, mir einen EeePC zuzulegen; namentlich den 901 in der Linux-Version. Wie gesagt, den gibt es in Deutschland nicht, und ich weigere mich, Microsoft Geld in den Rachen zu werfen. Daher habe ich mir jetzt einen in Großbritannien bestellt. Da ich normalerweise keine Sachen übers Internet bestelle — zumal nicht aus Ländern mit sonderbaren Verbraucherschutz- und Datenschutzgesetzen — war es auch ein kleines Experiment.

Zuvor habe ich aber noch im Lichte eines kleinen Hoffnungsschimmers eine E-Mail an Asus geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits seit einiger Zeit interessiere ich mich für den EeePC 901 in der Linux-Version mit 20-GB-Festplatte. Dieses Gerät ist in Deutschland offenbar noch nicht erhältlich, stattdessen gibt es hierzulande nur die schlechtere Ausstattung mit 12-GB-Festplatte, zumal mit einem Windows-System. Da es das Gerät anscheinend nicht in Deutschland gibt und da es keine verlässlichen Informationen über ein Erscheinen des Linux-901ers in Deutschland gibt, bin ich mittlerweile kurz davor, ein entsprechendes Gerät aus Großbritannien zu importieren.

Da es natürlich ärgerlich wäre, wenn es später doch noch in Deutschland erschiene, möchte ich Sie bitten, mit mitzuteilen, ob und wann der EeePC 901 in der Linux-Variante mit 20-GB-Festplatte in Deutschland erscheint. Falls dieses Gerät überhaupt nicht in Deutschland erscheinen wird, würde ich mich über eine kurze Erklärung freuen, aus welchen Gründen Asus der m.W. großen Nachfrage nach diesem Gerät nicht entsprechen will — und dass, obwohl entsprechende Hardware und Software fertig entwickelt verfügbar sind.

Ferner bitte ich Sie, mit mitzuteilen, wann voraussichtlich der EeePC S101 in Deutschand erscheint und ob es von Anfang an eine Linux-Version geben wird.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichem Gruß
etc.

Die Mail habe ich gestern mittag geschickt, eine Antwort steht noch aus.

Nun aber zurück zu meinem kleinen Experiment: Insgesamt war das Abenteuer “Internetkauf in GB” leider, aber auch erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Ich habe verschiedene Anbieter verglichen und bin dabei auf diverse Probleme gestoßen: Bei Amazon.co.uk gibt es das Gerät zwar, aber es wird nur innerhalb Großbritanniens geliefert. Ähnlich sieht es bei anderen Anbietern aus. Von den Anbietern, die nach Deutschland liefern würden, waren mir nicht alle geheuer, zumal nach einigen Recherchen bei Ciao und PriceGrabber.

Letztendlich ist meine Wahl auf PurelyGadgets gefallen, die den 901 mit Linux ebenfalls anbieten und nach Deutschland liefern. Zwar hatte ich auch Unschönes über diesen Shop gelesen, aber niemand ist perfekt, und meistens ist es bekanntermaßen so, dass schlechte Erfahrungen stärker verbreitet werden als gute. Letztendlich hatte PurelyGadgets noch die besten Kritiken, und auch der Preis von 279 Pfund (momentan ca. 360 Euro) ist in Ordnung.

Da ich nicht mit Google Checkout — was sich in GB anscheinend großer Beliebtheit erfreut — zahlen möchte, musste ich bei PurelyGadgets anrufen, um zu bestellen. Zwar nicht sehr komfortabel, aber ok. Nachdem ich 5 Minuten in der Warteschleife hing und mir mehrfach beschieden wurde “you are at cue positon one”, legte ich auf. Das Spiel wiederholte sich mehrfach, so dass ich dem Support von PurelyGadgets eine leicht säuerliche Mail schrieb, man solle mir bitte eine funktionierende Nummer senden oder mich zurückrufen. Man schrieb mir zurück, ich könne meinen Wunsch auch per E-Mail äußern (später fand ich diese Option dann auch an gut versteckter Stelle auf der Website.) Da beschlichen mich schon Zweifel, ob das denn eine so gute Idee mit PurelyGadgets war.

Danach wurde es aber angenehmer: Der E-Mail-Support reagierte schnell (jeweils innerhalb von 20-30 Minuten) und kompetent, auch auf Nachfragen und kleine Sonderwünsche (u.a. VAT-freie Rechnung). Etwas unangenehm ist, dass man, wenn man Google Checkout nicht nutzt, nur per Überweisung oder Scheck zahlen kann. Aber das nehme ich ausnahmsweise in Kauf, da es wie gesagt ein Experiment ist.

Mal sehen, was daraus wird. Ich habe gestern das Geld überwiesen, es sollte in den nächsten Tagen ankommen. Sodann wird der Rechner per DHL verschickt; ich hoffe, dass ich ihn im Laufe der nächsten Woche bekomme. Ich hoffe, dass der zweite Teil dieser Geschichte ganz kurz wird. Etwa: “Das Gerät war innerhalb einiger Tage da. Alles drin, alles super. Juchuu!”

Nachtrag, 17.10.08, 12:03 Uhr:

Ich habe nun Antwort von Asus Deutschland erhalten. Auszug:

Derzeit können wir kein offizielles Statement abgeben, wann das LINUX mit 20 GB Modell auf dem Markt erscheinen wird. Der bisherige Grund der Entscheidung liegt es uns leider vor und auch Taiwan äußert sich nicht richtig zu dieser Thematik. Sobald es Informationen bezüglich Veröffentlichung geben wird, werden diese von ASUS auch an die entsprechenden Pressestellen weitergeleitet.

Aus diesen leicht verwirrten Sätzen entnehme ich (abgesehen davon, dass man bei Asus immerhin jede Anfrage individuell beantwortet), dass man sich offenbar der Nachfrage nach dem Linux-Modell bewusst ist und dass evtl. auch über eine Veröffentlichung nachgedacht wird, aber momentan die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut.

10. Oktober 2008, 14:12 Uhr

Netbooks und Linux: Es fing so schön an …

Ich brauche nicht wirklich ein Notebook — höchstens um mal E-Mails abzurufen oder im Flieger einen Film zu schauen. Daher finde ich es klasse, dass es seit Mitte des letzten Jahres sog. Netbooks gibt, also extrem kleine, leichte Notebooks. Noch “klasser” fand ich, dass Asus sich bei der Mutter der Netbooks, dem EeePC 701, für Linux entschieden hat — wenn auch eher unfreiwillig aufgrund der für Windows XP zu schwachen Ausstattung. Allerdings war mir der EeePC 701 zo popelig, ich wollte lieber die (zu dem Zeitpunkt schon angekündigten) neueren Modelle mit größeren Bildschirmen und besserer Ausstattung abwarten.

Nun ist seit dem Erscheinen des ersten EeePC ziemlich genau ein Jahr ins Land gegangen, und der EeePC hat einige Nachfolger (u.a. EeePC 900, 900A, 901, 1000H) und Nachahmer (u.a. MSI Wind, Lenovo S9, HP 2133) gefunden. Mit diesen, nun wieder leistungsstärkeren Geräten, ist auch die Linux-Euphorie gedämpft worden: Microsoft hat die aus ihrer Sicht immense Bedrohung erkannt, dass ein Endanwendergerät mit Linux auf breite Begeisterung stößt. Daraufhin hat Redmond seine Schergen in die Zentralen der Hardware-Hersteller entsandt, um dafür zu sorgen, dass die neuen Geräte mindestens auch, wenn nicht gar nur mit Windows zu haben sind.

Insbesondere bei Asus Deutschland scheint man dabei auf offene Ohren gestoßen zu sein, denn dort wird Linux nur noch wie ein Stiefkind behandelt: Erst gab es gar keine der neuen EeePCs mit Linux, dann wurde der Linux-900A auf den Markt geworfen — welcher zu dem Zeitpunkt dem schon verkauften und nur mit Windows erhältlichen 901 deutlich unterlegen war. Das ist allerdings nur in Deutschland so; überall anders kann man den EeePC 901 auch mit Linux haben — und das sogar mit besserer Ausstattung als die Windows-Version.

Was also tun? Natürlich gibt es auch andere schöne Netbooks. Doch am besten gefallen mir die EeePCs 901 und 1000(H), denn deren Leistung, Ausstattung und Akkulaufzeiten sind perfekt für mich. Bei ixsoft.de kann man immerhin einen 901 oder 1000H mit EeePC-Linux zusätzlich zum Windows erstehen — was immerhin die (aufgrund der speziellen und neuen Hardware vermutlich nicht triviale) Installation erübrigt; die Windows-Zwangslizenz hat man dann aber immer noch an der Backe. Doch genau die will ich nicht. Nicht, dass es mir ums Geld ginge — nein. Ich weigere mich schlichtweg, das grundverkehrte Microsoft-Regime der OEM-Zwangslizenzen zu unterstützen.

In naher Zukunft soll der EeePC S101 erscheinen, und er soll wohl auch mit Linux zu haben sein. Auch in Deutschland? Ich jedenfalls werde Asus keinen Cent geben, solange nicht Linux hierzulande gleichwertig zu Windows behandelt wird. Das Linux ist da, die Hardware-Unterstützung auch (ist ja in mühevoller Arbeit entwickelt worden) — es gibt diesmal also keinen Grund, Windows zu bevorzugen.

16. Juli 2008, 12:38 Uhr

A propos Online-Journalismus

Man kann Niggemeier mögen oder nicht, aber seine Beobachtungen und Analysen zum Online-Journalismus, insbesondere in Bezug auf die digitalen Ableger deutscher Printmedien, sind absolut lesenswert und aufschlussreich.

14. Juli 2008, 15:39 Uhr

Atomenergie ist und bleibt Dreck!

Es ist schon erstaunlich, wie es die Atomlobby schafft, die Titelseiten der konservativen Blätter für sich in Beschlag zu nehmen und den Deutschen die Atomenergie (wieder) schmackhaft zu machen. Mit einer offenbar gigantischen PR-Maschinerie schaffen es die Drahtzieher der Pro-Atomkraft-Lobby nicht nur, so zu tun, als bestünde halb Deutschland aus Atomkraft-Jubelpersern, sondern sie schaffen es offenbar auch tatsächlich, einen großen Teil der Bevölkerung für sich einzunehmen. Im Verbund mit offensichtlich korrupten Autoren und Redakteuren von “Qualitätsblättern” wie FAZ und Welt (von Rattendreck wie Bild und Co. ganz zu schweigen) preisen sie in einer gigantischen PR-Aktion die Segnungen der Atomenergie, während Risiken und Probleme allenfalls in Nebensätzen erwähnt werden. (Klar, die üblichen Verdächtigen haben den Braten gerochen: Bernward Janzing hat in der taz einige Argumente gegen die Atom-PR zusammengetragen, die zwar nicht allzu eingängig und m.E. auch nicht alle schlüssig sind, aber immerhin einen kleinen Gegenpol darstellen. Die Grünen zetern fürchterlich über die CDU, die Koalition in Hamburg scheint davon aber unbeschadet.)

Das Ergebnis der PR-Kampagne ist beachtlich: Millionen von sturzdebilen Teutonen sorgen sich um Ihren “Lebensstandard”, d.h. mit dem Auto zu Aldi und vorm Fernseher einschlafen. Das sind übrigens die gleichen Leute, die sich von der gleichen Lobby einreden lassen, Windräder verunstalteten die Landschaft und seien zudem gesundheits- und umweltschädlich.

Wenn es nach mir ginge, würde man all die neuen “Freunde der Atomkraft” zur Strafe für ihre Borniertheit und ihren Egoismus in die Nähe eines Atommüll-Endlagers umsiedeln. Die Atomlobbyisten mitsamt ihren Helfershelfern in Politik und Medien würde man jedoch in die “Zone 3″ umsiedeln und nur für medizinische Experimente ab und zu besuchen.

27. März 2008, 23:52 Uhr

Illegale Zwangsinstallation

Das ist ja mal irre: Apple verbietet die Verwendung von Safari auf Windows und gleichzeitig installiert Apple den Safari ungefragt mit iTunes.

Anscheinend weiß bei Apple die linke Hand nicht, was die rechte tut. Und das als Hersteller, der sich und seine Kunden so gerne mit dem Nimbus der Perfektion schmückt.

6. März 2008, 14:34 Uhr

Akte PP, Folge I: Zugriff der Contentindustrie auf Providerdaten

Ich habe neulich beim Stöbern mehrere Artikel gefunden, die ich als Pressesprecher des (mittlerweile nicht mehr existierenden) Protect Privacy e.V. verfasst habe. Den einen oder anderen möchte ich an dieser Stelle nochmals (nicht redigiert) veröffentlichen, denn sie haben nicht viel an Aktualität verloren — eher im Gegenteil. Einige Aspekte sind zwar von der Wirklichkeit eingeholt, und manches würde ich heute so nicht mehr schreiben; alles in allem aber ist es — hoffentlich nicht nur für mich — eine interessante Lektüre.

Der folgende Artikel ist, wenn ich mich recht entsinne, etwa Mitte 2004 entstanden. Viel Spaß.
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19. Februar 2008, 16:16 Uhr

Das IKEA-Komplott

IKEA-Skandal! Wie nun ein findiger dänischer Kommunikationsforscher herausfand, benennt das Möbelhaus IKEA systematisch Teppiche und andere “niedere” Einrichtungsgegenstände nach dänischen Orten, während teurere Möbel nach schwedischen Orten benannt werden.

So ist das halt mit Selbstgerechtigkeit und Doppelmoral: Während die Dänen in der Karikaturendebatte Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst verteidigten, echauffieren sie sich nun über die Benamselungspolitik eines Möbelramschladens.