Skala von 1,0 bis 7,9
Welcher Software-Hersteller würde sich für Performance-Messungen eine Skala von 1,0 bis 7,9 einfallen lassen? Richtig.
Welcher Software-Hersteller würde sich für Performance-Messungen eine Skala von 1,0 bis 7,9 einfallen lassen? Richtig.
Der Journalist Lasantha Wickrematunge aus Sri Lanka sieht seine eigene Ermordung voraus.
Ich hoffe, dass meine Ermordung nicht als Niederlage der Freiheit gesehen wird, sondern als Ansporn für diejenigen, die überleben, um weiterzukämpfen. Ich hoffe auch, dass es unserem Präsidenten die Augen dafür öffnet, dass, ganz gleich, wie viele Menschen im Namen des Patriotismus abgeschlachtet werden, der Geist der Menschlichkeit wachsen wird.
Der meinungsfreudige Kardinal Meisner von Köln hat in einem Interview kritisiert, dass Bänker ohne Reue handelten. Dass er sich damit ganz hinten in eine lange Reihe von Leuten anstellt, die es hinterher immer besser gewusst haben, darauf sei nicht weiter eingegangen.
Bemerkenswert ist aber folgende Aussage: “[…] dass Leute mit Dingen Handel treiben, die nicht existieren - das ist erschütternd.” Ich möchte ja hier nicht die Existenz Gottes abstreiten — aber gerade ein Theologe müsste doch verstehen, dass Leute fest an Dinge zu glauben imstande sind, ohne dass sie einen Beweis für deren Existenz erbringen könnten.
Und sowieso: Es ist ja nicht mit nicht-existenten Dingen gehandelt worden, sondern die Dinge haben existiert und sind einfach völlig falsch bewertet worden.
Immerhin ist es jetzt den Leuchten der FAZ bzw. von FAZ.NET aufgefallen, dass Gillette-Rasierer fast verschenkt werden und durch die total überteuerten Klingen quersubventioniert werden. Glückwunsch dazu und zu dem quasi-investigativen Artikel — ist ja nicht selbstverständlich in einer Körzdörfer-Welt.
***
Eine andere Erkenntnis bzgl. Gillette scheint bislang noch nicht angekommen zu sein; ich möchte diese einmal wiefolgt illustrieren:
Das zu Procter & Gamble gehörende Unternehmen Gillette hat vor einiger Zeit das Unternehmen Duracell gekauft. Daraufhin muss im Marketing von P&G oder Gillette folgendes Gespräch abgelaufen sein:
A: “Hm, Duracell war ja recht teuer. Könnten wir nicht irgendwie den Absatz von Duracell-Batterien massiv erhöhen?”
B: “Vielleicht könnte man in einem sehr erfolgreichen Produkt plötzlich Batterien verbauen?”
A: “Wie wäre es mit Gillette, da sind wir doch mit Abstand Marktführer?”
B: “Und wie soll das gehen?”
A: “Hm, wie wäre es, wenn wir einfach einen Nassrasierer rausbringen, der z.B. durch kleine Elektroschocks oder Vibrationen die Barthaare aufrichtet und dadurch eine bessere Rasur ermöglicht?”
B: “Ist das nicht total schwachsinnig?”
A: “Mag sein. Aber so können wir den neuen Elektro-Nassrasierer als Revolution verkaufen und dabei noch tonnenweise Duracell-Batterien absetzen! Und Rasierer nebst Ersatzklingen doppelt so teuer machen!”
Ein schönes Beispiel für die Verkommenheit und den Zynismus der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” (INSM) ist die Forderung ihres Mitglieds Peter Oberender, Organhandel zu legalisieren.
(Anmerkung: Das betreffende Interview hat bereits im Jahr 2006 stattgefunden; ich bin aber erst jetzt darauf gestoßen. Ich konnte im Übrigen keine Hinweise darauf finden, dass sich Oberender von dieser und ähnlichen Positionen distanziert hätte. Insofern halte ich es für legitim, nochmals darauf hinzuweisen.)
Es ist doch folgende Situation: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren. So muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen und zwar geregelten Verkauf … ähnlich der Börse, dass man sagt, wer ist zugelassen zu dem Handeln. Es muss auch geprüft werden, wer darf das Organ entnehmen. Und dann wird praktisch das Organ versteigert.
Peter Oberender in einem Radio-Interview
Die Konsequenz aus der Legalisierung ist dann wohl eine Zwangsversteigerung der Organe, bspw. wenn ein Gläubiger keine andere Zahlungsmöglichkeit mehr hat. Denn bspw. ALG2-Empfängern schreibt die Arbeitsagentur vor, dass “Sie und alle erwerbsfähigen Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft alle Möglichkeiten nutzen, Ihre Hilfebedürftigkeit zu verringern bzw. zu beenden”.
Weiterhin fordert Oberender die internationale Legalisierung und Internationaliserung des Organhandels, sprich: “sich in dieser Sache emotional frei zu machen und langfristig das Importverbot für Organe aus Dritt-Welt-Ländern aufzuheben.”
Soso. Das haben Sie sich fein ausgedacht, der Herr Peter Oberender: Wenn wir schon leistungsunfähige Schmarotzer durchfüttern müssen, dann benutzen wir sie wenigstens als lebende Ersatzteillager. Genauso machen wir es mit den Untermenschen aus Indien und der Dritten Welt. Damit uns nämlich die deutschen Schmarotzer nicht die Preise kaputtmachen, setzen wir auf Liberalisierung und gute Preise. Von guten Preisen können wir natürlich ausgehen, denn wo ein Angebot von ca. einer Milliarde verzweifelter Hungerleider auf eine Nachfrage von ein paar tausend Begüterten treffen, die sich den “Einbau” leisten können, dann kann so eine Niere sicherlich für einen zweistelligen Betrag zu bekommen sein. Vielleicht gibt es sogar bald Spenderherzen und -lebern — ganz frisch von armen Schluckern, die sich zum Wohle ihrer Familie von einem Mafiaarzt hinrichten und ausschlachten lassen.
Ach, soweit haben Sie gar nicht gedacht, Herr Oberender? Falls das wirklich so sein sollte, was mir zu glauben schwerfällt, dann sollten Sie, Herr Professor für Ökonomie Oberender, von Amt und Würden zurücktreten und sich in einem dunklen Loch verkriechen.
Nachtrag, 12.11.08: Soeben bin ich noch auf einen interessanten Artikel bei der Onlineausgabe der Süddeutschen gestoßen, in dem etwas genauer ausgeführt wird, was “Organspende” alles umfasst und was mit gespendeten Organen gemacht wird.
Auch wenn Politiker und Mediziner in der Öffentlichkeit einen anderen Eindruck erwecken: Längst übertrifft die Verwertung von Gewebe die Organspende. “Nur rund 4500 Menschen bekommen in Deutschland jährlich Organe verpflanzt”, schreibt Martina Keller. “Hingegen wird mehreren Zehntausend Gewebe transplantiert.”
Das betrifft zwar vor allem die Verwertung der Organe von bereits Gestorbenen, aber es ist ebenfalls ein interessanter Aspekt hinsichtlich der Kommerzialisierung der Organspende.
Klein, süß und knuffig steht er hier auf meinem Schreibtisch, saugt hungrig seine erste Akkuladung und wirkt noch ein wenig verschüchtert von seinem neuen Zuhause.
Die Bestellung und Lieferung hat problemlos funktioniert; zwar sind 10 Tage eine halbe Ewigkeit, wenn man sich auf etwas freut — aber wenn man bedenkt, dass alleine der Geldtransfer drei Tage gedauert hat und noch ein Wochenende dazwischenlag, dann ist diese Zeit völlig akzeptabel. Daher darf ich auch nochmal ein Lob an Purely Gadgets aussprechen, die es dann doch ganz gut hinbekommen haben: Nach der leichten Hotline-Irritation (s. Teil 1) überzeugten sie mit schnellem und kompetenten E-Mail-Support und schneller Lieferung. Die einzigen Wermutstropfen sind die horrenden Zusatzkosten: 35 Euro hat mir die Dresdner Bank für eine ganz normale Überweisung nach Großbritannien abgeknöpft, und auch Purely Gadgets hat sich einen kleinen Bonus in Form einer Versandpauschale von 20 Pfund gegönnt, der reine Versand mit DHL kostet m.W. deutlich weniger.
Die Hardware ist super: Alles sauber verarbeitet, die weiße Oberfläche wirkt edel, das Display hat zum Glück keine Pixelfehler. Das Tastaturlayout ist natürlich englisch, allerdings US statt UK, was für mich schön ist, aber britische Nutzer irritieren dürfte. Was ich nicht bedacht hatte, ist, dass der Stecker nicht kompatibel mit deutschen Steckdosen sein würde; das ist aber kein Problem, da ich der Anschluss für das Netzteil einen normalen Kleingerätestecker aufnimmt, und ein entsprechendes Kabel hatte ich noch hier liegen.
Die Software erinnert nicht allzu sehr an Linux — leider. Stattdessen sieht man die bunte Xandros-Oberfläche mit vielen Icons, die sicherlich für Anfänger intuitiv ist und gebräuchliche Anwendungen mitbringt, aber nichts mit dem zu tun hat, wofür ich das Gerät benutzen möchte. (Abgesehen davon ekeln mich die Pseudo-Windows-Fensterdekoration sowie die Anwesenheit von Anwendungen wie Google Docs und Skype an.) Daher werde ich wohl in den nächsten Tagen Debian darauf installieren. Dann kann ich das Gerät auch besser zum Coden, mobilen Arbeiten und für Präsentationen benutzen. Außerdem brauche ich doch meine Yakuake-Konsole!
Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.
Irgendwie habe ich mich jetzt doch sehr in den Gedanken verliebt, mir einen EeePC zuzulegen; namentlich den 901 in der Linux-Version. Wie gesagt, den gibt es in Deutschland nicht, und ich weigere mich, Microsoft Geld in den Rachen zu werfen. Daher habe ich mir jetzt einen in Großbritannien bestellt. Da ich normalerweise keine Sachen übers Internet bestelle — zumal nicht aus Ländern mit sonderbaren Verbraucherschutz- und Datenschutzgesetzen — war es auch ein kleines Experiment.
Zuvor habe ich aber noch im Lichte eines kleinen Hoffnungsschimmers eine E-Mail an Asus geschickt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bereits seit einiger Zeit interessiere ich mich für den EeePC 901 in der Linux-Version mit 20-GB-Festplatte. Dieses Gerät ist in Deutschland offenbar noch nicht erhältlich, stattdessen gibt es hierzulande nur die schlechtere Ausstattung mit 12-GB-Festplatte, zumal mit einem Windows-System. Da es das Gerät anscheinend nicht in Deutschland gibt und da es keine verlässlichen Informationen über ein Erscheinen des Linux-901ers in Deutschland gibt, bin ich mittlerweile kurz davor, ein entsprechendes Gerät aus Großbritannien zu importieren.
Da es natürlich ärgerlich wäre, wenn es später doch noch in Deutschland erschiene, möchte ich Sie bitten, mit mitzuteilen, ob und wann der EeePC 901 in der Linux-Variante mit 20-GB-Festplatte in Deutschland erscheint. Falls dieses Gerät überhaupt nicht in Deutschland erscheinen wird, würde ich mich über eine kurze Erklärung freuen, aus welchen Gründen Asus der m.W. großen Nachfrage nach diesem Gerät nicht entsprechen will — und dass, obwohl entsprechende Hardware und Software fertig entwickelt verfügbar sind.
Ferner bitte ich Sie, mit mitzuteilen, wann voraussichtlich der EeePC S101 in Deutschand erscheint und ob es von Anfang an eine Linux-Version geben wird.
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichem Gruß
etc.
Die Mail habe ich gestern mittag geschickt, eine Antwort steht noch aus.
Nun aber zurück zu meinem kleinen Experiment: Insgesamt war das Abenteuer “Internetkauf in GB” leider, aber auch erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Ich habe verschiedene Anbieter verglichen und bin dabei auf diverse Probleme gestoßen: Bei Amazon.co.uk gibt es das Gerät zwar, aber es wird nur innerhalb Großbritanniens geliefert. Ähnlich sieht es bei anderen Anbietern aus. Von den Anbietern, die nach Deutschland liefern würden, waren mir nicht alle geheuer, zumal nach einigen Recherchen bei Ciao und PriceGrabber.
Letztendlich ist meine Wahl auf PurelyGadgets gefallen, die den 901 mit Linux ebenfalls anbieten und nach Deutschland liefern. Zwar hatte ich auch Unschönes über diesen Shop gelesen, aber niemand ist perfekt, und meistens ist es bekanntermaßen so, dass schlechte Erfahrungen stärker verbreitet werden als gute. Letztendlich hatte PurelyGadgets noch die besten Kritiken, und auch der Preis von 279 Pfund (momentan ca. 360 Euro) ist in Ordnung.
Da ich nicht mit Google Checkout — was sich in GB anscheinend großer Beliebtheit erfreut — zahlen möchte, musste ich bei PurelyGadgets anrufen, um zu bestellen. Zwar nicht sehr komfortabel, aber ok. Nachdem ich 5 Minuten in der Warteschleife hing und mir mehrfach beschieden wurde “you are at cue positon one”, legte ich auf. Das Spiel wiederholte sich mehrfach, so dass ich dem Support von PurelyGadgets eine leicht säuerliche Mail schrieb, man solle mir bitte eine funktionierende Nummer senden oder mich zurückrufen. Man schrieb mir zurück, ich könne meinen Wunsch auch per E-Mail äußern (später fand ich diese Option dann auch an gut versteckter Stelle auf der Website.) Da beschlichen mich schon Zweifel, ob das denn eine so gute Idee mit PurelyGadgets war.
Danach wurde es aber angenehmer: Der E-Mail-Support reagierte schnell (jeweils innerhalb von 20-30 Minuten) und kompetent, auch auf Nachfragen und kleine Sonderwünsche (u.a. VAT-freie Rechnung). Etwas unangenehm ist, dass man, wenn man Google Checkout nicht nutzt, nur per Überweisung oder Scheck zahlen kann. Aber das nehme ich ausnahmsweise in Kauf, da es wie gesagt ein Experiment ist.
Mal sehen, was daraus wird. Ich habe gestern das Geld überwiesen, es sollte in den nächsten Tagen ankommen. Sodann wird der Rechner per DHL verschickt; ich hoffe, dass ich ihn im Laufe der nächsten Woche bekomme. Ich hoffe, dass der zweite Teil dieser Geschichte ganz kurz wird. Etwa: “Das Gerät war innerhalb einiger Tage da. Alles drin, alles super. Juchuu!”
Nachtrag, 17.10.08, 12:03 Uhr:
Ich habe nun Antwort von Asus Deutschland erhalten. Auszug:
Derzeit können wir kein offizielles Statement abgeben, wann das LINUX mit 20 GB Modell auf dem Markt erscheinen wird. Der bisherige Grund der Entscheidung liegt es uns leider vor und auch Taiwan äußert sich nicht richtig zu dieser Thematik. Sobald es Informationen bezüglich Veröffentlichung geben wird, werden diese von ASUS auch an die entsprechenden Pressestellen weitergeleitet.
Aus diesen leicht verwirrten Sätzen entnehme ich (abgesehen davon, dass man bei Asus immerhin jede Anfrage individuell beantwortet), dass man sich offenbar der Nachfrage nach dem Linux-Modell bewusst ist und dass evtl. auch über eine Veröffentlichung nachgedacht wird, aber momentan die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut.
Ich brauche nicht wirklich ein Notebook — höchstens um mal E-Mails abzurufen oder im Flieger einen Film zu schauen. Daher finde ich es klasse, dass es seit Mitte des letzten Jahres sog. Netbooks gibt, also extrem kleine, leichte Notebooks. Noch “klasser” fand ich, dass Asus sich bei der Mutter der Netbooks, dem EeePC 701, für Linux entschieden hat — wenn auch eher unfreiwillig aufgrund der für Windows XP zu schwachen Ausstattung. Allerdings war mir der EeePC 701 zo popelig, ich wollte lieber die (zu dem Zeitpunkt schon angekündigten) neueren Modelle mit größeren Bildschirmen und besserer Ausstattung abwarten.
Nun ist seit dem Erscheinen des ersten EeePC ziemlich genau ein Jahr ins Land gegangen, und der EeePC hat einige Nachfolger (u.a. EeePC 900, 900A, 901, 1000H) und Nachahmer (u.a. MSI Wind, Lenovo S9, HP 2133) gefunden. Mit diesen, nun wieder leistungsstärkeren Geräten, ist auch die Linux-Euphorie gedämpft worden: Microsoft hat die aus ihrer Sicht immense Bedrohung erkannt, dass ein Endanwendergerät mit Linux auf breite Begeisterung stößt. Daraufhin hat Redmond seine Schergen in die Zentralen der Hardware-Hersteller entsandt, um dafür zu sorgen, dass die neuen Geräte mindestens auch, wenn nicht gar nur mit Windows zu haben sind.
Insbesondere bei Asus Deutschland scheint man dabei auf offene Ohren gestoßen zu sein, denn dort wird Linux nur noch wie ein Stiefkind behandelt: Erst gab es gar keine der neuen EeePCs mit Linux, dann wurde der Linux-900A auf den Markt geworfen — welcher zu dem Zeitpunkt dem schon verkauften und nur mit Windows erhältlichen 901 deutlich unterlegen war. Das ist allerdings nur in Deutschland so; überall anders kann man den EeePC 901 auch mit Linux haben — und das sogar mit besserer Ausstattung als die Windows-Version.
Was also tun? Natürlich gibt es auch andere schöne Netbooks. Doch am besten gefallen mir die EeePCs 901 und 1000(H), denn deren Leistung, Ausstattung und Akkulaufzeiten sind perfekt für mich. Bei ixsoft.de kann man immerhin einen 901 oder 1000H mit EeePC-Linux zusätzlich zum Windows erstehen — was immerhin die (aufgrund der speziellen und neuen Hardware vermutlich nicht triviale) Installation erübrigt; die Windows-Zwangslizenz hat man dann aber immer noch an der Backe. Doch genau die will ich nicht. Nicht, dass es mir ums Geld ginge — nein. Ich weigere mich schlichtweg, das grundverkehrte Microsoft-Regime der OEM-Zwangslizenzen zu unterstützen.
In naher Zukunft soll der EeePC S101 erscheinen, und er soll wohl auch mit Linux zu haben sein. Auch in Deutschland? Ich jedenfalls werde Asus keinen Cent geben, solange nicht Linux hierzulande gleichwertig zu Windows behandelt wird. Das Linux ist da, die Hardware-Unterstützung auch (ist ja in mühevoller Arbeit entwickelt worden) — es gibt diesmal also keinen Grund, Windows zu bevorzugen.
Alle Welt redet ja derzeit vom Large Hadron Collider. Schön und gut. Die einen begeistert, andere gar verängstigt.
Ich tendiere nicht zu Horrorvisionen, aber wenn ich mir eine ausdenken sollte, dann wäre es folgende: Im LHC entsteht nach einer Quasisimulation des Urknalls ein neues Universum, welches sich ausdehnen und das jetzige Universum von innen Verdrängen wird. Etwa so, als würde man in einem aufgeblasenen Luftballon einen anderen Luftballon aufblasen. Da allerdings unser Universum sich nicht so schnell ausdehnen kann, wird es komprimiert. Auf diese Weise entsteht irgendwann eine Schwarze Kruste (analog zu einem Schwarzen Loch), die irgendwann aufgrund ihrer hohen Masse und der daraus resultierenden der Anziehungskraft sowie der Tatsache dass unser Universum dereinst wieder schrumpfen wird, mit dem neuen Universum verschmilzt. Und das geht immer so weiter, denn natürlich ist unser Universum selbst das Ergebnis einer anderen Spezies, die einen künstlichen Urknall erzeugt hat. Und ebenso wird das neue Universum eines Tages eine Spezies hervorbringen, die aus lauter Neugier einen Urknall nebst Universum erzeugt. So wird das sein. Dieses Phänomen sei hiermit auf den Namen Theorie der rekursiven Universen getauft.
Geht natürlich auch mit einem universalen Reset-Knopf.
Nein, nicht die Chinesen, sondern einige Schweizer verspeisen die Stubentiger. Etwas seltsam ist es schon — aber warum andere ausgerechnet das Verspeisen von Katzen “grausam” und “schrecklich” findet (und das von Kühen, Schweinen, Hühnern, Fischen, etc. pp. eher nicht so?) ist doch sehr verwunderlich.
Ich würde auch Katzen essen! Das wäre dann in der Tat mal eine Form, in der ich mich mit dieser Spezies anfreunden könnte. Ich gelobe hiermit, dass, wann immer ich die Gelegenheit dazu haben werde, ein Lamm, Kalb oder Kaninchen verschonen und stattdessen ein Kätzchen essen werde.